Folge 29 – Mit Lippen benetztes Einhornblut

Mit großen Schritten nähern sich Elli und Dan dem Ende von Harry Potter und der Stein der Weisen. In etwa so große Schritte wie sie Draco Malfoy macht, als er schreiend durch den Verbotenen Wald rennt. Dort führt es Harry, Hermine (und im Film auch Ron) hin. Da sie (überraschenderweise) erwischt wurden, als sie ohne Tarnumhang durch das Schloss latschten, müssen sie und Draco (und im Buch noch Neville) eine Strafarbeit erledigen. Mit Hagrid gehen sie daher nachts in den Verbotenen Wald um herauszufinden, was für ein Wesen Einhörner im Wald verletzt (das macht man nämlich nicht – die sind süß, traumhaft schön und das Blut verflucht einen). Das Blut – das vielmehr aussieht wie ein kleiner See aus Quecksilber oder eine Ladung Shampoo, das Elli mal besaß – ist im Wald verteilt und Harry und Draco folgen der Blutspur, die sie zu einer Lichtung führt. Inmitten oberirdischer Wurzeln hängt dort eine Gestalt in Umhang über einer Einhornleiche. Draco kriegt Schiss, nachdem er das mit Lippen benetzte Einhornblut sieht, rennt davon und lässt Harry alleine mit diesem freundlich wirkenden Monster. Bevor das Harry aber überhaupt nur anfassen kann, springt ein Pferdewesen über Harry und verjagt das Etwas. Das Pferdewesen ist der Zentaur Firenze, der als einziger Zentaure nicht davon schwafelt, wie hell der Mars doch heute Nacht sei. Durch Firenze erfährt Harry jedoch, dass dieses geisterhafte Wesen Lord Voldemort war und dass dieser es auf den Stein der Weisen abgesehen hat.

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